Koblenz (Rheinland-Pfalz) – [–>Er brachte Millionen zum Schmunzeln und Singen. Jetzt ist Peter Petrel ([–>†[–>86) für immer eingeschlafen. Das bestätigte seine Frau Tina exklusiv gegenüber BILD. Der Sänger verstarb gestern im Kreise seiner Familie in seiner Wahlheimat Koblenz.
„Peter schlief ganz friedlich ein. Vorher konnte er sich noch von seinem Sohn telefonisch verabschieden. Es war ganz harmonisch und er hatte keine Schmerzen“, so Tina zu BILD.
Peter Petrel (damals 70) 2010 beim Schlagermove
„How Do You Do?“ war sein größter Hit
Deutschland verliert eine seiner markantesten Stimmen und einen Mann, der das Herz am rechten Fleck hatte. Ob auf den großen Schlagerbühnen oder im Jazzkeller – Peter Petrel war ein Vollblutmusiker, der die Menschen zeitlebens mit seiner unnachahmlichen Fröhlichkeit ansteckte. Unvergessen bleiben seine musikalischen Meilensteine, die bis heute Kultstatus besitzen. 1972 stürmte er an der Seite von Jeannie McKinlay als Duo „The Windows“ mit dem Ohrwurm „How Do You Do?“ an die Spitze der Charts. Der Song wurde ein Millionen-Seller und läuft bis heute im Radio.
Petrel 1981 in der ZDF-Sendung „Notizen von der Wasserkante“
Schlager, Swing oder Pop: Peter Petrel konnte alles
Mit der Hamburger Rentnerband sang er sich zudem mit „Hamburger Deern“ in die Herzen der Fans, und als Solo-Künstler begeisterte er mit unvergesslichen Nummern wie „Ich bin viel zu bescheiden“ oder „Ich fahr so gerne Rad“, weshalb er auch ein gefeierter Dauergast in der ZDF-Hitparade von Dieter Thomas Heck war. Seine Popularität war so groß, dass das ZDF ihm sogar eigene Fernsehshows widmete.
1985 mit der Schlager-Kollegin Ireen Sheer (36)
Trotz seiner Schlagererfolge blieb Peter Petrel immer seinen Jazz-Wurzeln treu. Über Jahrzehnte stand er auf der Bühne, wechselte mühelos zwischen Schlager, Swing, Dixieland und Pop. Mehr als 60 Jahre nach seinem Karrierestart gilt er als einer der vielseitigsten Entertainer der deutschen Musikszene. Bis zuletzt blieb die Musik sein Ein und Alles – jetzt sind die Instrumente für immer weggelegt, doch seine Musik und sein Lachen bleiben unvergessen. Mach’s gut, Peter!